Akupunktur als alternative Heilmethode bei Tinnitus
Akupunktur soll den Energiefluss des Patienten in heilsame Bahnen lenken. Die Chinesen sprechen dabei vom Qi. Bereits ein subakuter Tinnitus eignet sich für diese Behandlung. Zu Beginn steht die Diagnose der Störung des Energieflusses. Dazu erhebt der Therapeut eine gründliche Anamnese. Außerdem prüft er den Puls und inspiziert die Zunge des Patienten. Die genaue Wirkweise der Akupunkturbehandlung lässt sich beim Tinnitus nur ungefähr nachvollziehen. Es ist jedoch erwiesen, dass Akupunktur das Empfinden von Ohrgeräuschen positiv beeinflusst. Vegetative Vorkommnisse eines Tinnitus wie beispielsweise Konzentrationsstörungen oder schlechter Schlaf lassen ebenfalls nach.
Ausführung der Tinnitus-Akupunktur
Der Therapeut sticht die Akupunkturnadel an speziellen Punkten auf bestimmte Weise in die Haut ein. Gelegentlich wird die Nadel vor dem Einstich erwärmt – eine Technik, die als Moxibustion bezeichnet wird. Handelt es sich um einen akuten Tinnitus, läuft die Akupunkturbehandlung als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie. Bei chronischem Tinnitus hilft die Ohrakupunktur beim Verarbeiten der Ohrgeräusche und der daraus resultierenden weiteren Beschwerden. Der Akupunkteur wird den chronischen Tinnitus nicht als isoliertes Leiden sehen, sondern vielmehr unter Einbeziehung anderer bestehender Beschwerden und Erkrankungen eine ganzheitlich orientierte Therapie durchführen. Dabei richtet der Behandler bei dieser alternativen Tinnitus-Therapie die Akupunktur ganz nach der individuellen Persönlichkeit seines Patienten aus.
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